Stand: 25.09.2026, 02:49 Uhr

Die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX hat ihre redaktionellen Standards für die Erstellung von Finanzanalysen und Meldungen offengelegt. Im Kern geht es um die Sicherstellung von journalistischer Unabhängigkeit und Qualitätssicherung durch mehrstufige Prüfprozesse.

Warum ist das wichtig?

Für Anleger und Marktteilnehmer ist die Glaubwürdigkeit von Finanzinformationen entscheidend. dpa-AFX betont, dass alle Meldungen nach dem sogenannten Sechs-Augen-Prinzip erstellt werden: Jeder Beitrag durchläuft die Stufen Erstellung, Prüfung und zusätzliche Freigabe. Zudem unterzeichnet jeder Redakteur einen internen Code of Conduct, der spezifische Regeln zur Wahrung der publizistischen Unabhängigkeit vorgibt. Die Einhaltung dieser Regeln kann durch ein externes Audit überprüft werden. Dieses Bekenntnis zu hohen Standards soll das Vertrauen in die verbreiteten Informationen stärken.

Für wen ist das interessant?

  • Private Anleger: Sie erhalten eine transparente Grundlage, um die Seriosität der zitierten Analysen besser einschätzen zu können.
  • Professionelle Marktteilnehmer: Fondsmanager, Vermögensverwalter und Analysten profitieren von der klaren Trennung zwischen redaktioneller Berichterstattung und externen Finanzanalysen.
  • Medien und Finanzportale: Die Offenlegung der Arbeitsweise erleichtert die Einordnung von dpa-AFX-Meldungen als Quelle.

Einordnung für den Leser

Die Mitteilung stellt klar, dass Meldungen zu Anlageempfehlungen oder Finanzanalysen von Dritten lediglich zusammenfassend oder auszugsweise wiedergegeben werden. Sie sind weder als Anlageberatung noch als Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte zu verstehen. dpa-AFX übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus der Nutzung dieser Meldungen für eigene Anlageentscheidungen entstehen könnten. Die Verantwortung für den Inhalt der Analysen liegt ausschließlich beim jeweiligen Ersteller. Interessenkonflikte werden auf einer eigens eingerichteten Webseite offengelegt. Diese Transparenzmaßnahmen sind branchenüblich und dienen dem Schutz der Anleger vor irreführenden oder interessengeleiteten Empfehlungen.

Auf Basis öffentlich verfügbarer Marktinformationen redaktionell neu eingeordnet. Keine Anlageberatung.