**Servicegebühren: Finanzberatung wird zum Abo-Modell**

Viele Versicherungsmakler und Finanzberater stellen ihr Geschäftsmodell um: Neben klassischen Provisionen treten zunehmend monatliche Pauschalgebühren. Hintergrund sind sinkende Abschlussvergütungen, regulatorische Vorgaben und der wachsende Beratungsbedarf etwa bei Altersvorsorge und Immobilienfinanzierung. Für Kunden bedeutet das mehr laufende Betreuung, aber auch laufende Kosten. Ob sich das Modell rechnet, hängt davon ab, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind – etwa regelmäßige Portfolio-Checks, Schadenmanagement oder steuerliche Einordnung. Wichtig ist Transparenz: Gebührenhöhe, Leistungsumfang und Kündigungsfristen sollten schriftlich festgehalten werden. Wer nur gelegentlich Beratung braucht, fährt mit Einzelleistungen oft günstiger. Beobachter erwarten, dass hybride Modelle aus Provision und Servicepauschale künftig zum Standard werden.

Quelle: Handelsblatt Finanzen. Automatisch kuratiert und redaktionell umgeschrieben. Keine Anlageberatung.