Stand: 23.09.2026, 20:30 Uhr

Ein aktueller Vergleich der führenden Online-Broker und Neobroker zeigt: Anleger können 2026 bei der Depotwahl bares Geld sparen. Während klassische Direktbanken weiterhin Ordergebühren von rund 9,95 Euro pro Trade verlangen, locken viele moderne Anbieter mit Null-Euro-Orders und kostenlosen Depotführungen. Der Unterschied summiert sich über zehn Jahre bei nur vier Trades jährlich auf rund 450 Euro – Geld, das im Depot für Rendite sorgen könnte, statt bei der Bank zu verschwinden.

Warum ist das wichtig?

Die Kosten eines Depots sind ein entscheidender Faktor für den langfristigen Anlageerfolg. Gerade für Privatanleger, die regelmäßig Aktien oder ETFs kaufen, können schon geringe Ordergebühren die Rendite schmälern. Der Vergleich zeigt, dass die Spanne zwischen günstigen Neobrokern und traditionellen Anbietern groß ist. Wer sein Depot nicht regelmäßig prüft, verschenkt möglicherweise jedes Jahr hunderte Euro. Zudem bieten viele Plattformen mittlerweile auch kostenlose Sparpläne an, was den Vermögensaufbau zusätzlich erleichtert.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • Kostensieger: Mehrere Neobroker erheben keine Depotführungsgebühr und berechnen 0 Euro pro Order (zzgl. Spreads). Dazu zählen Anbieter wie finanzen.net ZERO, Trade Republic und Scalable Capital.
  • Klassische Direktbanken: Comdirect, ING, DKB und Postbank verlangen weiterhin Ordergebühren zwischen 4,90 und 9,95 Euro pro Trade, bieten dafür aber oft umfangreichere Services und persönliche Beratung.
  • Sparpläne: Viele Broker führen ETF- und Aktiensparpläne kostenlos durch – ein Plus für langfristig orientierte Anleger.
  • Orderarten: Günstige Anbieter bieten oft nur Limit-Orders, während teurere Broker auch Trailing-Stop und OCO-Orders (One Cancels Other) ermöglichen.
  • Bewertung: Die besten Noten im Vergleich erhielten Broker mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, darunter finanzen.net ZERO (Note 4,69) und Bitpanda (Note 3,95).

Für wen ist die Meldung relevant?

Der Vergleich richtet sich an alle Privatanleger, die ein neues Depot eröffnen oder ihr bestehendes auf Kosten prüfen möchten. Besonders interessant ist er für Einsteiger, die mit kleinen Beträgen starten, sowie für aktive Trader, die viele Orders platzieren. Auch Sparplan-Sparer profitieren von den Informationen, da die Gebühren hier oft den Unterschied zwischen einer guten und einer mittelmäßigen Rendite ausmachen. Wer bereits ein Depot bei einer klassischen Bank hat, sollte prüfen, ob ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sinnvoll ist – die Ersparnis kann langfristig mehrere tausend Euro betragen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte informieren Sie sich vor einer Depotentscheidung umfassend über die Konditionen und Risiken.

Auf Basis öffentlich verfügbarer Marktinformationen redaktionell neu eingeordnet. Keine Anlageberatung.