**Britische Einkaufsmanagerdaten: Stagnation und Preisdruck zugleich**
Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Großbritannien im September sind gemischt ausgefallen. Der Dienstleistungsindex lag mit 51,7 Punkten leicht unter den Erwartungen von 52,0 und unter dem Vormonatswert von 52,5. Die Industrie verzeichnete mit 52,0 Punkten ein besseres Ergebnis als prognostiziert, der Gesamtindex blieb mit 51,7 hinter den Erwartungen zurück.
Die Daten zeigen ein zwiespältiges Bild: Das Wachstum schwächelt spürbar, während die Preiskomponenten erneut anziehen. Für die Bank of England bleibt die Lage damit komplex – einerseits warnen Ökonomen vor den Folgen höherer Kreditkosten für die Konjunktur, andererseits könnten die gestiegenen Inflationsrisiken, etwa durch Energiepreise, einen restriktiveren Kurs nötig machen. Eine unmittelbare Änderung der Geldpolitik wird aus den Daten nicht abgeleitet.
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