Stand: 24.09.2026, 09:19 Uhr

Ein Sohn, eine Mutter und ein Vater – drei Fälle, die Volker Looman, Finanzanalytiker aus Berlin, in seiner Kolumne beleuchtet. Es geht um die Frage, ob und wie sich Familienmitglieder in die Geldanlage des jeweils anderen einmischen sollten. Besonders brisant: Der Fall einer Mutter, deren erwachsene Tochter kein eigenes Einkommen hat. Looman rät: Geben Sie ihr trotzdem nichts. Klingt hart, hat aber Methode.

Warum ist das wichtig?

Die Kolumne greift ein alltägliches, aber emotional aufgeladenes Thema auf: Geld innerhalb der Familie. Viele Anleger stehen vor der Frage, ob sie ihren Kindern finanziell unter die Arme greifen sollen – und wenn ja, wie. Looman argumentiert, dass finanzielle Zuwendungen an erwachsene Kinder oft kontraproduktiv sind. Sie könnten Abhängigkeiten fördern und die Eigeninitiative lähmen. Stattdessen plädiert er für klare Grenzen und eine eigenverantwortliche Finanzplanung der Kinder. Das ist besonders relevant in Zeiten hoher Inflation und unsicherer Konjunktur, wenn viele junge Erwachsene Schwierigkeiten haben, auf eigenen Beinen zu stehen. Der Rat des Kolumnisten ist keine kalte Abweisung, sondern ein Plädoyer für finanzielle Selbstständigkeit. Er empfiehlt, lieber in die eigene Altersvorsorge zu investieren, als Kinder zu subventionieren, die kein eigenes Einkommen erzielen. Das mag unpopulär sein, ist aber aus Anlegersicht rational: Wer sich um die eigene finanzielle Zukunft kümmert, entlastet langfristig auch die nächste Generation.

Für wen ist die Meldung relevant?

  • Eltern mit erwachsenen Kindern: Sie stehen vor der Entscheidung, ob und wie sie ihre Kinder finanziell unterstützen sollen. Looman gibt klare Leitlinien, die helfen, emotionale Fallstricke zu vermeiden.
  • Junge Erwachsene ohne eigenes Einkommen: Sie erfahren, warum finanzielle Unabhängigkeit nicht nur wünschenswert, sondern auch erreichbar ist – und warum elterliche Zuschüsse oft mehr schaden als nutzen.
  • Anleger mit Familienbezug: Wer sein Vermögen langfristig sichern will, muss auch die Dynamik innerhalb der Familie verstehen. Die Kolumne bietet eine nüchterne Perspektive auf ein emotionales Thema.
  • Finanzberater und Vermögensverwalter: Sie können die Argumente nutzen, um Kunden bei familiären Finanzfragen zu beraten – etwa bei der Frage, ob Schenkungen oder Darlehen sinnvoll sind.

Die Kernbotschaft: Finanzielle Hilfe für erwachsene Kinder sollte nicht aus Mitleid oder schlechtem Gewissen erfolgen, sondern nur, wenn sie wirklich nachhaltig ist. Looman empfiehlt, stattdessen auf Eigenverantwortung zu setzen und die Kinder zu ermutigen, eigene Einkommensquellen zu erschließen. Das ist kein einfacher Rat, aber einer, der langfristig mehr bringt als kurzfristige Zuwendungen. Wer sich für die Details interessiert, findet die vollständige Kolumne beim Handelsblatt. Die Redaktion von boersen-newsticker.de hat diesen Beitrag automatisch kuratiert und redaktionell umgeschrieben. Eine Anlageberatung stellt er nicht dar.

Auf Basis öffentlich verfügbarer Marktinformationen redaktionell neu eingeordnet. Keine Anlageberatung.